Tag 1 (16.08.2027) ► Anreise nach Amsterdam/Ijmuiden
Gemeinsame Anreise nach Amsterdam ab einem Treffpunkt bei Melle oder individuelle Anreise. Check-In durch NSK Motorradreisen, das Motorrad gut verzurrt, gehen wir an Bord der komfortablen Fähre der DFDS Seaways zur Überfahrt nach Newcastle. So gegen 17.30 Uhr heißt es dann „Leinen los“! Im Restaurant lassen wir uns im Anschluss erst einmal kulinarisch verwöhnen! Bei einem köstlichen Buffet mit einer großen Auswahl an frisch zubereiteten Speisen fällt es uns nicht schwer, uns besser kennenzulernen. Entertainment wird auf Schiffen der DFDS großgeschrieben! An der Bar noch ein Getränk nach Wahl? Übernachtung in der gebuchten Kabine.
Tag 2 (17.08.2027) ► Newcastle – Wetheral
Genießen wir die Köstlichkeiten des umfassenden Frühstücksbuffets in aller Ruhe, bevor das Schiff den englischen Hafen von Newcastle erreicht. Nach der Ausschiffung, kurzer Einführung und bedachter erster Fahrt durch den Linksverkehr geht es in Richtung Nordwesten. Kleine Ortschaften führen uns entlang des Whittle Dene Reservoir durch das noch englische Bordergebiet! Hier macht die Fahrt wirklich Spaß! Die Landschaft wird immer prägnanter, Wälder und Weiden stehen in einem einmaligen saftigen Grün! Langeweile beim Motorradfahren ist hier ausgeschlossen! Es ist, als ob die Straßenbauer einfach einen riesigen Straßenteppich über ein Geländer gelegt hätten. Auf und ab, wie in einer Achterbahn, lassen wir uns über kleine und große Buckel führen. Wie gut das die Schilder „Blind Summit“ uns vorab auf diesen Spaß, aber auch die Gefahr, hinweisen! Ein kurzes Stück entlang des historischen Hadrian’s Wall, jenes historische Bauwerk, mit dem sich die römischen Besatzer in Britannien vor den Übergriffen der unbeugsamen Schotten schützen wollten und wir drehen den Kurs in südliche Richtung. Ziel sind die nördlichen Hänge des Cross Fell. Cross Fell ist mit 893 m der höchste Berg der Pennines und außerdem der höchste Berg Englands außerhalb des Lake District und bietet uns am Nachmittag genügend kleine Straßen mit Radius, Ausblicken zum Durchatmen und Pausenpunkten. Unser erstes Hotel noch auf englischen Grund liegt in Wetheral.
Tag 3 (18.08.2027) ► Wetheral – Edinburgh
Genießen wir das englische Frühstück, verladen das Gepäck in das Begleitfahrzeug und starten nach Schottland! Gar nicht so weit entfernt, in Höhe des Örtchen Gretna Green, erreichen wir Schottland. Ab Höhe Canonbie tauchen wir in die Lowlands Schottlands ein. Zu dieser Reisezeit ist es besonders schön, die Heide ist überall am Blühen und verwandelt die Landschaft in einen sagenhaften violetten Teppich! Die Fahrt am St Mary’s Loch ist dabei eine extra Portion „Lowland pur! Kleine Straßen, für uns Motorradfahrer wie geschaffen, durchziehen hier den Wald. Das „Herz des Ettrick Waldes“ ist ein wunderschöner Landstrich, in dem man die vielen Geschichten, Mythen und Legenden der vergangenen Zeiten schon alleine bei der Durchfahrt nur so spüren kann! Links und rechts mit flüssigen Kurvenkombinationen, Hügel hoch und den Hügel wieder runter lassen wir unsere Motorräder am Verlauf des Ettrick Waters kräftig wedeln! Über Galashiels und Selkirk erreichen wir unser Tagesziel am späteren Nachmittag. Die Stadt Edinburgh und auch unser Hotel ist leicht zu erreichen. Schon bei der Einfahrt der Stadt ist hoch oben die Burg zu sehen! Unser Hotel für die kommenden zwei Nächte hat einen schönen Innenhof, ideal zum Parken unserer Motorräder. Für die Nächte ist sicherheitshalber aber auch ein Wachdienst bestellt! Also keine Sorgen … ! Auch liegt das Hotel unweit der hervorragend erhaltenen Altstadt und bietet uns daher geniale Möglichkeiten die Stadt mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Nach dem Abendessen noch einen Besuch in einem der kleinen Pubs?
Tag 4 (19.08.2027) ► Edinburgh und das Military Tattoo
Der Morgen beginnt mit einem frisch angerichteten schottischen Frühstück! Wir haben einen kompletten, spannenden Tag in Edinburgh vor uns! Nach einer kurzen Begrüßung durch unseren ortsansässigen Stadtführer tauchen wir in die Stadt sprichwörtlich ein! Blickfang der Stadt ist natürlich das Castle, das erhöht auf einem Vulkanrest thront und uns zu einer Besichtigung einlädt! Direkt unterhalb der Burg breitet sich Old Town aus, das historische Edinburgh mit seinen engen Gassen, Pubs und schmalen Häusern aus dem 16. und 17. Jh., in denen schon der Philosoph David Hume, Sir Walter Scott oder der Maler Henry Raeburn verkehrten. Aus dem 18. Jh. und der georgianischen Zeit stammt dagegen der neue Teil von Edinburgh, das sogenannte New Town, welches dominiert wird von rund eingefassten Plätzen, deren schönster Charlotte Square heißt. All das lernen wir bei unserer gemeinsamen Stadtführung kennen. Den späten Nachmittag genießen wir, jeder nach eigenem Programm. Vielleicht noch einen Bummel durch die Royal Mile oder zum Palace of Holyroodhouse? Nach dem Abendessen im Hotel folgt die absolute Krönung dieser Reise! Wir machen uns auf den Weg zum Besuch des weltberühmten Military Tattoo. Tattoo bedeutet „Zapfenstreich”, was die militärische Herkunft dieses Spektakels unterstreicht. Wir erleben eine außergewöhnliche, sensationelle Show mit Highland Dancers, ganzen Kapellen von Dudelsackspielern, Trommlern und Militärbands! Ein kleines Feuerwerk beendet dieses wahnsinnige Spektakel. Übernachtung in unserem Hotel vom Vortag!
Tag 5 (20.08.2027) ► Edinburgh – Highlands – Aviemore
Nach einem guten schottischen Frühstück verlassen wir Edinburgh nordwärts, natürlich darf der fantastische Blick auf die sagenhafte Forth-Bridge dabei nicht fehlen! Über Perth, einen entzückenden Erholungsort, fahren wir in Richtung Braemar. Die Straße dorthin ist ein Gedicht für Motorradfahrer. In Braemar selbst finden im September die jährlichen Highland Games statt. Vielleicht haben wir Glück und können jemanden beim Üben beobachten? Am Balmoral Castle vorbei, dem Sommersitz des englischen Könighauses, erreichen wir die wirklichen Highlands und somit den Cairngorms-Nationalpark! Was für eine beindruckende Landschaft! Fotostopps sind hier vorprogrammiert. Die Grampian Mountain lassen uns das Grinsen unter dem Helm nicht vergehen! Ziel ist für heute Aviemore. Das reservierte Hotel erwartet uns auch schon und bietet uns für die kommende Nacht alles, was Motorradfahrer nach einem schönen Tag so benötigen.
Tag 6 (21.08.2027) ► Aviemore – Glencoe – Skyfall – Fort William
Mit Start der Motorräder erleben wir die angrenzende Region Aviemores noch einmal direkt! Eine Sackgasse führt uns in das angrenzende Skigebiet, Fotostopp inklusive. Folglich routen wir südlich in Richtung des Highland Städtchen Pitlochry, ein Lieblingsort der Königin Victoria. Nahe gelegen ein Fotopoint zum Aussichtspunkt Queen’s View am Loch Tummel. Die weiteren Strassenverläufe entlang des Loch Tay’s führen uns direkt in eine besondere Landschaft und somit in das beeindruckende Glencoe-Tal. Hier nah wurde der James Bond-Film Skyfall gedreht. Eigentlich jede 100 Meter ein Fotostopp, doch es gibt noch mehr zu entdecken. Die Umfahrung des Loch Leven ist ein Muss bevor wir Fort William erreichen. Das Hotel bietet uns Gastfreundschaft für die kommenden zwei Nächte!
Tag 7 (22.08.2027) ► Westküste Schottlands – Glenfinnan Monument
Das schottische Frühstück genossen bereiten wir uns im Anschluss auf eine Rundtour vor! Wir starten unseren Tag mit einem echten Highlight: dem Besuch des Glenfinnan Monument, malerisch gelegen am Ufer von Loch Shiel. Ein Ort voller Geschichte – und mit Blick auf das berühmte Viadukt, das viele aus den Harry-Potter-Filmen kennen. Von hier aus nehmen wir Kurs Richtung Küste. Die Straßen werden schmaler, die Landschaft wilder – genau das, was das Motorradfahrerherz höherschlagen lässt. Kurvenreich schlängelt sich die Route durch die Küstenregion der Highlands, vorbei an Moorlandschaften, Bergen und kleinen Seen. Unser Ziel ist der charmante Hafenort Mallaig. Schon die Anfahrt über die legendäre „Road to the Isles“ ist ein Erlebnis für sich – immer wieder öffnen sich spektakuläre Ausblicke auf das Meer. Ein besonderes Highlight erwartet uns am Camusdarach Beach: feiner, heller Sand und türkisblaues Wasser – fast wie in der Karibik, nur mit schottischem Flair. Perfekt für eine Pause und zum Durchatmen. Weiter geht es über abgelegenere Strecken – über Salen und Strontian. Die Strecke fordert Konzentration, belohnt aber mit absoluter Ruhe, intensiven Landschaftseindrücken und diesem ganz besonderen Gefühl von Freiheit. Am Ende erreichen wir wieder Fort William – im Schatten des mächtigen Ben Nevis. Ein perfekter Abschluss eines Tages, der alles bietet, was eine echte Motorradtour ausmacht: Kurven, Küste, Abenteuer und unvergessliche Eindrücke.
Tag 8 (23.08.2027) ► Fort William – Glasgow
Zu Beginn erleben wir die Küstenregion auf dem Weg in den Süden. Über Connel erreichen wir das Hafen-Städtchen Oban. Zum Mittag Fish and Chips gefällig? Im weiteren Verlauf routen wir über Inveraray, mit dessen bezauberten Pier. Freuen wir uns auf Straßen, die man hier wirklich nicht vermutet und uns beim Fahren die Mundwinkel höher ziehen lassen. Vorbei am vielbesungenen Loch Lomond erreichen wir den Stadtrand von Glasgow zur letzten Übernachtung in Schottland.
Tag 9 (24.08.2027) ►Glasgow – Newcastle
Die Lowlands lassen uns noch nicht in Ruhe. Zu schön ist die Fahrt durch diese hügelige grüne Landschaft. Wir starten mit den nördlichen Hängen des schottischen Grenzgebietes. Vor dem uns schon bekannten Hadrian’s Wall, passieren wir wieder die schottisch-englische Borderline. Links und rechts mit flüssigen Kurvenkombinationen, hoch und wieder runter lassen wir unsere Motorräder kräftig wedeln! Die letzten Kilometer auf englischem Boden und wir erreichen das uns schon bekannte Newcastle. Nun heißt es Abschied nehmen vom schönen Schottland. Unsere Fähre wartet schon! Diese verlässt den Hafen gegen 17.00 Uhr. Nur gut, dass wir Hunger haben, denn das leckere Buffet erstrahlt wieder genauso wie bei der Hinreise! Unsere Gedanken an diese wundervolle gemeinsame Reise und das Erlebte vertiefen wir bei einem Cocktail an der Bar.
Tag 10 (25.08.2027) ► Rückreise
Nach einem guten Frühstück an Bord und unserer Ankunft im Hafen von Amsterdam gegen 9.30 Uhr treten wir alle mit eigenem Programm die Heimreise an. Ein Wiedersehen auf anderen Touren mit neu gewonnen Freunden ist nicht ausgeschlossen …
(Änderungen der Routen / Programm / Hotel vorbehalten)