Tag 1 (13.09.2027) ► Über die Alpen zum Klopeiner See
Morgens um 9.00 Uhr treffen wir uns an einem Hotel in der Nähe von München. Diejenigen, die in der Nähe von München wohnen, kommen direkt zum Treffpunkt. Für alle anderen, die von weiter her mit ihren Motorrädern nach München anreisen, bietet sich eine Vorübernachtung im Treffpunkthotel an. Diese kann optional über NSK Motorradreisen reserviert werden. Eine kurze Begrüßung morgens durch den Reiseleiter, dann geht es auch schon los in die fantastische Bergwelt. Kurvenreich geht es an den Kitzbüheler Alpen vorbei in Richtung Felbertauerntunnel. Zu unserer ersten Übernachtung fahren wir weiter zu unserem Hotel an den Klopeiner See direkt am Wasser gelegen. Wie wäre es noch mit einem kleinen Spaziergang?
Tag 2 (14.09.2027) ► Klopeiner See – Nationalparks Jereza – Bihac
Die Bergwelt erwarten uns mit dem Seebergsattel zum leichten morgendlichen Training. Die Fahrt zur Passhöhe auf über 1200 Meter Höhe und der dazugehörige Grenzübergang zu Slowenien lassen uns schon einmal das erste Lächeln unter dem Helm hervorzaubern. Die slowenische Hauptstadt umfahrend touren wir in Richtung Delnice und somit folgend die ersten Kilometer auf kroatischem Boden. Auch hier sind die Straßen so, dass sie förmlich nach Motorradfahrern rufen! Orte wie Vrbovsko, Ogolin und Jezero bringen uns immer weiter südlich entlang des UNESCO Nationalparks Jereza. Gar nicht so weit entfernt, kurz nach den Plitvicer Seen, biegen wir ab zur Einreise nach Bosnien Herzegowina. Zollformalitäten benötigen hier meistens nicht sehr viel Zeit und schon touren wir in die Stadt Bihac. Dort liegt unser nächstes Hotel in guter Lage.
Tag 3 (15.09.2027) ► Bihac – Sarajevo
Wir bleiben heute in Bosnien Herzegowina. Über Vrtoče wedeln wir uns mit unseren Motorrädern erst einmal südöstlich in den Nationalpark Una. Für viele Urlauber ist folgend der Park des Plivsko Jezero sehr bekannt. Dieser See ist einer der schönsten Seen in Bosnien und Herzegowina. Kurz vor Jajce gibt uns die Straßenführung die Möglichkeit zum Genießen. Umgeben von saftig grün bewaldeten Bergen fühlt man sich hier, als wäre man im Dschungel. Ein märchenhafter Ort sind die alten Wassermühlen von Mlinčići. Die durch kleine Stege verbundenen Holzhütten stammen noch aus der Zeit der österreichisch-ungarischen Herrschaft und wurden direkt an einem Strom aus kleinen Flüsschen gebaut. Die hier lebenden Farmer stellten so aus Weizen Mehl her. Heute sind die Mühlen nicht mehr in Betrieb, dafür hat man mit dem angrenzenden Wald und dem Plivsko-See das Gefühl, mitten im Land der Trolle angekommen zu sein. Weiter touren wir in die Verbandsgemeinde Konjic und rechts liegend, an die Ausläufer des Gebirgszuges Bjelašnica. Am späteren Nachmittag ist die Hauptstadt Sarajevo in Sichtweite. Kurzes Check-In im Hotel und wir erkunden diese Stadt selbstverständlich mit einem Stadtführer. Im Anschluss erwartet uns unser Hotel mit dem Abendessen.
Tag 4 (16.09.2027) ► Sarajevo – Durmitor Nationalpark – Kolasin
Heute früh verlassen wir Sarajevo und das hektische Stadttreiben hat somit ein schnelles Ende. Die Straßen kleinerer Kategorie sind heute wieder gefragt! Entlang des Mittelgebirges Bjelasnica touren wir nach Brod. Hier überqueren wir die Drina, der größte Nebenfluss der Save, der über die Donau in das Schwarze Meer entwässert. Die nächsten 15 Kilometer bis zur Grenze sind mit erhöhter Aufmerksamkeit zu fahren. Die leicht zerklüftete Straße könnte wirklich mal wieder aufgefrischt werden. Für uns reicht der übrig gebliebene Asphalt aber allemal aus! Die Grenze zu Montenegro passiert, ist die Straße wieder in guten Zustand, lassen wir es also einfach laufen! Und das geht super entlang des größten Stausees von Montenegro dem Pivsko Jezero. Von hier aus machen wir uns auf, zu einer der landschaftlich schönsten Strecken durch den Durmitor Nationalpark. Die Strecken durch den Park sind ein Highlight jeder Montenegro-Motorradreise! Über kleine Straßen schrauben wir uns wortwörtlich immer höher und wir erfreuen uns an dem aufregenden Kurventanz im sattgrünen Hügelland. Über der Baumgrenze angekommen raubt uns die felsige Hochgebirgslandschaft den Atem und wir erreichen am späteren Nachmittag Kolasin. Es ist ein typischer Wintersportort mit einem gemütlichen Hotel, in dem wir die Gastfreundschaft genießen.
Tag 5 (17.09.2027) ► Kolasin – Shkoder
Herrlich diese Bergluft am frühen Morgen. Tief durchatmen, haben wir doch heute eine sensationelle Motorradstrecken vor uns! Das Gepäck verstaut, die Motorräder gestartet, ziehen wir einen Radius um Kolasin. In einem sanften Rhythmus der links-rechts Kombinationen pendeln wir uns ein. Mitten durch sanfte Berge und dem Nationalpark Biogradska Gora touren wir zum Plavsko Jezero. Der tiefblaue See, der auf 900 m Höhe in einem Tal des Porkletije– und Visitor-Gebirges liegt, galt lange Zeit als größter See im angrenzenden Gebiet. Noch ein paar wenige Kilometer, kurz Grenzformalitäten erledigen und wir sind im Zielland Albanien angekommen. Aber nicht irgendwo in Albanien, sondern gleich in dem albanischen Alpenmassiv! Die Region verfügt über eine großartige Landschaft mit zahlreichen Zweitausender Gipfeln, darunter der Berg Jezerca mit 2.694 Meter, der nach dem Berg Korab der zweithöchste Berg des Landes ist. Außerdem gibt es hier große Flüsse, Höhlen und dreißig Gletscherseen. Was nun folgt ist ein einzigartiges Motorradrausch-Suchtgefühl. Explosionsartig sind wir auf einem nagelneuen Asphaltband mit nichtendenden Radien aller Variationen! Dazwischen immer wieder Landschaftseindrücke zum Verbleiben mit dem obligatorischen daheimgebliebenen „Nase-Lang-Mach-Foto“! Die letzten Tageskilometer fahren wir in Höhe des Skutarisees, dem größten See der Balkanhalbinsel. Zielpunkt ist heute die Stadt Shkoder, hier erwartet uns das Hotel und bietet uns Gastfreunschaft für die kommenden zwei Nächte. Wer möchte kann den Ort mit seiner Burg noch am Abend mit einem kleinen geführten Stadtrundgang beenden.
Tag 6 (18.09.2027) ► Shkoder – Koman Stausee
Wir frühstücken heute morgen etwas früher! Es ruft die Bergwelt Albaniens mit ihrem grandiosen Inland und einem fantastischen Naturschauspiel der besonderen Art! Gute 50 Kilometer, bis wir die Ortschaft Koman erreichen, und somit folgend den Fähranleger der legendären Komanfähre! Der Komansee wurde in der Gryka e Malgunit, der Schlucht von Malgun, in den achtziger Jahren angestaut und windet sich 34 Kilometer lang wie ein norwegischer Fjord zwischen hohen Felswänden und in den Himmel ragenden Gipfeln durch die Bergwelt. Die Fährfahrt dauert seine Zeit, wir genießen diese mitten in den albanischen Alpen! Das Gebirgsmassiv Prokletije, auch die Verwunschenen Berge genannt, ist mit Gipfeln über zweieinhalbtausend Metern der höchste Teil der Dinarischen Ketten. Er verbindet Nordalbanien mit dem westlichen Kosovo und dem östlichen Montenegro. Zerklüftete Gipfel mit hochalpinen Steilwänden erinnern an das Matterhorn. Diese Gipfel sowie breite, von Gletschern geformte Trogtäler geben dem Gebirge einen alpinen Eindruck, wie er sonst im Balkan kaum anzutreffen ist. Wieder Land unter den Rädern, touren wir südlich parallel zum Stausee durch diese einmalige Region und erreichen nach einem langen, aber extrem eindrucksvollen Tag wieder Shkoder.
Tag 7 (19.09.2027) ► Shkoder – Peshkopi
Unser Gepäck in das Begleitfahrzeug verstaut, ist unser Kurs nur kurzzeitig nach Süd in Richtung Tirana. Die Hauptstraße ist uns dabei nur kurz ein Begleiter. Wir bewegen uns lieber wieder auf den Straßen der kleineren Kategorie! Hinein in die Bergewelt die uns schon gestern bezaubert hat. Schnell wird wieder klar: Heute wird es kurvig, einsam und spektakulär. Die Route führt uns hinein in die Ausläufer der albanischen Alpen. Die Straßen werden schmaler, die Landschaft wilder. Kurve reiht sich an Kurve, während wir uns durch abgelegene Bergregionen bewegen, in denen das ursprüngliche Albanien noch spürbar ist. Kaum Verkehr, dafür umso mehr Fahrspaß. Immer wieder eröffnen sich weite Ausblicke auf Täler und Bergketten – ein ständiger Wechsel zwischen konzentriertem Fahren und Staunen. Besonders entlang des Schwarzen Drin begleiten uns beeindruckende Landschaftsbilder, die diese Etappe zu etwas ganz Besonderem machen. Je näher wir Peshkopi kommen, desto ruhiger wird die Umgebung. Kleine Dörfer, traditionelle Häuser und freundliche Begegnungen am Straßenrand geben einen authentischen Einblick in das Leben vor Ort. Am Nachmittag erreichen wir unser heutiges Tagesziel, Peshkopi. In der ottomanischen Zeit war Peshkopi ein Marktflecken, immer im Schatten der Stadt Dibra, die heutzutage jenseits der Grenze in Nordmazedonien liegt. Noch eine Erkundungstour durch den Ort?
Tag 8 (20.09.2027) ► Peshkopi – Berat
Albanien hat so viele facettenreiche Landschaften und mittendrin fünfzehn Nationalparks. Einige haben wir schon kennengelernt. Heute touren wir genüsslich in Richtung des Shebenik-Jablanica. Er umfasst die Bergketten Jablanica und Shebenik an der nordmazedonischen Grenze nördlich des Ohridsees. Eine noch sehr junge Straße mit besten gebogenen Asphalt läst uns förmlich Grinsen unter dem Helm. Unser Tagesziel ist die Stadt mit den tausend Fenstern, Beirat. Die mehr als 2000 Jahre alte Stadt Berat liegt etwa 70 km südlich von der Hauptstadt Tirana im Bergland Zentralalbaniens. Nicht nur die pittoreske Landschaft, die von steilen Hängen und dem Fluss Osum geprägt wird, sondern auch ihre einzigartige Architektur machen den Ort zu einer der schönsten Städte Albaniens. Ein örtlicher Guide führt uns bei einem Rundgang durch diese Stadt. Den hervorragend erhaltenen Altstadtgebäuden, die auf das Flusstal hinabblicken, verdankt der Ort auch den Beinamen „Stadt der tausend Fenster“. Nachdem Berat bereits 1961 offiziell zur Museumsstadt ernannt worden war, wurde der Stadt schließlich im Jahr 2008 auch der Titel UNESCO-Weltkulturerbe verliehen. Um das historische Stadtbild mit seiner ungewöhnlichen Mischung unterschiedlicher Stile zu erhalten, sind in der Altstadt von Berat bis heute Neubauten weitgehend verboten.
Tag 9 (21.09.2027) ► Beirat – Saranda
Gemütlich starten wir in Richtung Meer! Das Land ist nur knapp so groß wie unser Baden-Württemberg, hat aber eine Küstenlänge von 360 Kilometern. Einen Teil davon fahren wir heute in südliche Richtung ab. Mehrere Schutzgebiete liegen hier dem Wasser nah. Unberührte Natur, hoffentlich noch lange vom Massentourismus verschont. Ab Vlora ist die Streckenführung dann noch einmal ganz besonders faszinierend, es folgt nämlich die schönste Küstenstraße Albaniens. Gute 100 Kilometer Aussichten und gebogene Asphaltbänder am Stück! Über den Llogara-Pass erreichen wir einen der fahrerischen Höhepunkte des Tages. Perfekter Asphalt, weite Kurven und immer wieder Aussichtspunkte, die zu kurzen Stopps einladen. Rechts das Meer, links die Bergerhebungen und immer wieder Aussichtspunkte zum Träumen. Am späteren Nachmittag erreichen wir das Herz der albanischen Riviera, den Badeort Saranda. Tatsächlich ist Griechenland hier geografisch sehr nah und die Insel Korfu bei guter Sicht mit bloßem Auge zu sehen! Das heutige Hotel lässt uns den Tag gemütlich ausklingen. Auch hier noch ein Bad im Meer?
Tag 10 (22.09.2027) ► Saranda – Kruje
Ganz langsam nehmen wir wieder Heimatkus auf – Kurs Nord! Der Tag beginnt mediterran: Wir verlassen Saranda entlang der glitzernden Küste des Ionischen Meeres – Sonne, Meer und diese besondere Leichtigkeit des Südens begleiten uns auf den ersten Kilometern. Nach einigen Kilometer geht es ins Landesinnere. Die Straßen werden ruhiger, das Tempo gleichmäßiger – Zeit, die Eindrücke wirken zu lassen. Wir durchqueren das zentrale Albanien, lassen den Trubel der Küste hinter uns und nähern uns den Bergen rund um unser Tagesziel. Am späten Nachmittag erreichen wir Kruje – eine der geschichtsträchtigsten Städte des Landes. Hoch über der Ebene gelegen, empfängt uns die Altstadt mit ihrem orientalischen Flair, engen Gassen und beeindruckendem Blick bis zur Adria.
Tag 11 (23.09.2027) ► Kruje – Kotor – Herceg Novi
Wir starten nach dem Frühstück, hoch über der Ebene – ein letzter Blick zurück, dann geht es hinab und nordwärts durch das ursprüngliche Albanien. Die Strecke ist angenehm zu fahren und bringt uns zügig in Richtung des bekannten Shkodra, wo sich die Landschaft öffnet und der mächtige Shkodra-See wieder bereits erahnen lässt. Blinker diesmal links, kurz darauf erreichen wir den Grenzübergang – schnell abgefertigt, und schon sind wir in Montenegro. Doch anstatt direkt der Küste zu folgen, wartet ein echtes Highlight, das viele gar nicht auf dem Schirm haben: Ab Podgorica schlängelt sich die Straße in eine wieder einmalige Landschaft. Herrlich gebogene Asphaltbänder breiten sich förmlich vor uns aus! Was folgend beginnt, ist kein normaler Streckenabschnitt, sondern ein echtes Highlight jeder Balkanreise. Direkt oberhalb der Altstadt von Kotor startet der Abstieg. Die Straße zieht sich in engen, perfekt einsehbaren Kehren den Berg hinab – Kehre für Kehre, sauber zu fahren, technisch spannend und einfach ein Genuss. Jede Kurve bringt dich ein Stück tiefer… und die Aussicht wird mit jeder Kehre anders. Unter uns liegt die Bucht von Kotor – tief eingeschnitten wie ein Fjord, eingerahmt von steilen Bergen und gespickt mit kleinen Orten, die wie Spielzeug von oben gesehen wirken. Das Wasser glitzert in der Sonne, Segelboote ziehen ihre Bahnen, und du stehst mittendrin in diesem Postkartenmoment. Panoramen, welche man so schnell nicht vergisst. Unten angekommen rollen wir die letzten Kilometer entspannt nach Herceg Novi, wo uns mediterranes Flair erwartet.
Tag 12 (24.09.2027) ► Herceg Novi – Makarska Riviera
Wir verlassen die beeindruckende Bucht von Kotor und lassen den Trubel der Küstenstraße bewusst hinter uns. Statt Richtung Dubrovnik zu rollen, biegen wir ins ruhige Hinterland ab – genau hier beginnt der entspannte Teil des Tages. Die Strecke wird sofort leerer, flüssiger und deutlich ursprünglicher. Kurven ziehen sich sanft durch die Landschaft, kleine Dörfer und weite Ausblicke begleiten uns – Motorradfahren wie aus dem Bilderbuch. Am Grenzübergang bei Subci wechseln wir schnell und unkompliziert nach Bosnien-Herzegowina. Kaum Verkehr, kaum Hektik – dafür Straßen, die wie gemacht sind für uns. Orte wie Bregovi und Dračevo führen uns über herrlich flüssige Etappen durch das Land. Sanfte Kurven, griffiger Asphalt und eine Strecke, die einfach „läuft“ – genau das, was man sich auf so einer Tour wünscht. Nach dieser entspannten Passage erreichen wir wieder die Küste – bei Neum, dem einzigen Zugang Bosniens zur Adria. Ein kurzer, aber besonderer Abschnitt, bevor es zurück nach Kroatien geht. Und dann…Die Küstenstraße der Makarska Riviera! Eine der schönen Motorradstrecken Europas! Die Straße schmiegt sich direkt an die Küste, zu einer Seite das tiefblaue Meer, zur anderen das mächtige Biokovo-Gebirge. Kurvenreich, aussichtsreich, einfach ein Traum. Wir folgen dieser Traumstraße bis nach Brela, einem der schönsten Orte der Riviera. Unser Hotel liegt direkt am Meer – perfekte Lage für einen entspannten Ausklang dieses beeindruckenden Tages.
Tag 13 (25.09.2027) ► Makarska Riviera – Krika – Zadar
Die ersten Sonnenstrahlen spiegeln sich im Meer – wir starten entspannt in den Tag und genießen die letzten Kilometer entlang der Makarska Riviera. Noch einmal diese perfekte Mischung aus Kurven, Küstenblick und mediterranem Lebensgefühl. Ein kurzer Fotostopp darf natürlich nicht fehlen – ein letztes Panorama, bevor wir die Küste hinter uns lassen. Dann biegen wir bewusst ins Hinterland Kroatiens ab. Die Straße wird ruhiger, ursprünglicher und angenehm flüssig zu fahren. Genau der richtige Kontrast zur Küstenlinie. Die Stadt Split lassen wir clever links liegen – schnell umrundet, meist ohne Stau, ohne Hektik. Stattdessen wartet schon das nächste Highlight: Die Region der Krka Wasserfälle. Eine völlig andere Welt: grüne Natur und türkisfarbenes Wasser, ein perfekter Moment, um kurz vom Motorrad abzusteigen und die Umgebung zu genießen. Frisch beeindruckt nehmen wir wieder Kurs auf die Straße – Richtung Zadar. Die Strecke bleibt abwechslungsreich, mit schönen Schwüngen und immer wieder weiten Blicken über die dalmatinische Landschaft. Am Ziel wartet dann das, was diesen Tag perfekt abrundet: Ein wunderschönes Hotel mit mediterranem Flair der besonderen Art! Ankommen, durchatmen, anstoßen. Und dann die Frage des Abends: Noch ein Sprung ins Meer… oder doch lieber entspannt in den Pool?
Tag 14 (26.09.2027) ► Zadar – Insel Pag – Adriaküste – Crikvenica
Heute wartet ein entspannter Fahrtag mit rund 200 km – genau richtig, um die Eindrücke wirken zu lassen und dennoch jede Kurve zu genießen. Wir nehmen Kurs auf die Insel Pag. Schon bei der Auffahrt verändert sich die Landschaft spürbar: karg, steinig, fast surreal. Nicht umsonst wird Pag oft als Mondlandschaft der Adria bezeichnet. Dazu kommt die lange Tradition der Käseherstellung – der berühmte Paški Sir ist weit über die Grenzen hinaus bekannt. Die Straßen auf Pag sind weitläufig, ruhig und bieten immer wieder Ausblicke auf das Meer. Motorradfahren in seiner entspannten Form. Mit der Fähre setzen wir anschließend wieder auf das Festland über – ein kurzer Moment zum Durchatmen, bevor der nächste Traumabschnitt beginnt: Die Adriaküstenstraße! Kurve für Kurve folgen wir der Küste, immer mit Blick auf die vorgelagerten Inseln. Das Meer begleitet uns permanent – mal ruhig und glitzernd, mal rau und kraftvoll. Diese Strecke gehört zu den schönsten Abschluss-Etappen, die man sich wünschen kann. Am Nachmittag erreichen wir Crikvenica, einen charmanten Küstenort mit lebendiger Promenade. Unser Hotel liegt wieder direkt am Meer – perfekte Lage für einen langsamen stilvollen Ausklang dieser Reise. Ein Spaziergang entlang der Promenade, ein kühles Getränk in der Hand und der Blick aufs Wasser…
Tag 15 (27.09.2027) ► Crikvenica – Spittal an der Drau
Auf Landstraßen geht es über die Landesgrenze Kroatiens wieder in das schöne Slowenien. Auch hier sind die Straßen so, dass sie förmlich nach Motorradfahrern rufen! Orte wie Delnice und Ribnica bringen uns immer weiter nördlich. An Ljubljana vorbei geht es über den Loiblpass nach Österreich. Dieser Pass ist kein „Showpass“ wie Stilfser Joch oder Großglockner – aber genau das macht ihn so stark. Weniger Verkehr, mehr Fahrfluss und genau die richtige Portion Kurven. Über Villach fahren wir nach Spittal/Drau am Millstätter See. Bei einem gemeinsamen letzten Abend nehmen wir Abschied und lassen bei einem kühlen Getränk unsere gemeinsame Reise noch mal Revue passieren.
Tag 16 (28.09.2027) ► Heimreise
Nach dem Frühstück beginnt die gemeinsame oder auch individuelle Rückreise. Über St. Michael fahren wir über die Autobahn durch den Tauerntunnel wieder zu unserem Startpunkthotel bei München. Zur späteren Mittagsstunde und bei einem letzten gemeinsamen Kaffee nehmen wir Abschied, aber wer weiß – vielleicht ja: „bis bald“!
(Änderungen der Routen/Programm/Hotels vorbehalten)