Tag 1 (27.04.2027) ► Auf in das schöne Trentino – Bussolengo
Am Morgen treffen wir uns am Hotel nahe München – unser gemeinsamer Startpunkt in dieses große Motorradabenteuer. Gäste aus der Region kommen direkt zum Treffpunkt, alle anderen haben die Möglichkeit, bereits am Vorabend anzureisen und entspannt im Hotel zu übernachten. Die Vorübernachtung kann selbstverständlich bequem über NSK Motorradreisen reserviert werden. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Reiseleiter und einem letzten Check der Bikes heißt es: Motoren starten – und los! Schon die erste Etappe führt uns hinein in die beeindruckende Alpenwelt. Vorbei am Tegernsee und Achensee genießen wir die ersten geschwungenen Passagen und rollen weiter in Richtung Brenner. Je nach Wetter und Bedingungen bietet sich eine besonders reizvolle Variante an: Über das Penser Joch kurven wir durch traumhafte Hochgebirgslandschaft, bevor wir über Bozen und Trient weiter Richtung Süden gleiten. Ziel des Tages ist Bussolengo – nahe dem Gardasee gelegen – wo wir den ersten Reisetag entspannt ausklingen lassen. Ein perfekter Auftakt: Alpenpanorama, erste Passmomente und dieses unverwechselbare Gefühl, dass das Abenteuer gerade erst begonnen hat
Tag 2 (28.04.2027) ► Bussolengo – Venedig
Ganz in Ruhe genießen wir das Frühstück. Zum Fährhafen ist es nicht so weit und somit Venedig zeitnah erreicht. Für eine Besichtigung der Lagunenstadt haben wir heute keine Laune, dies sollte man auch lieber in aller Ruhe genießen! Wir beginnen am frühen Mittag schon mit der Einschiffung. Die Kabine bezogen beobachten wir das Ablegen der Fähre mit einem fantastischen Blick auf die Lagunenstadt Venedig: „Arrivederci Bella Italia“! Abendessen an Bord und vielleicht noch ein Cocktail an der Bar?
Tag 3 (29.04.2027) ► Igoumenitsa – Ioannina
Am Nachmittag erreichen wir Griechenland. Bereits vom Deck aus genießen wir den ersten Blick auf die Küste – Land in Sicht! Nach der Ausschiffung in Igoumenitsa beginnt unser Motorradabenteuer auf griechischem Boden. Wir starten in östliche Richtung mit einem Blick auf die Insel Korfu, welche noch etwas auf uns warten muss. Für uns geht es erstmal weiter in Richtung des Hochgebirges – dem Pindosgebirge. Diese beeindruckende Landschaft von Epirus mit kurvenreichen Straßen, weiten Ausblicken und die typisch mediterrane Atmosphäre begleiten uns auf dem kurzen Weg nach Ioannina. Am Ufer des Pamvotida-Sees beziehen wir unser Hotel für die kommenden zwei Nächte und lassen den Tag entspannt ausklingen.
Tag 4 (30.04.2027) ► Rundtour Tzoumerka Nationalpark
Der Motor läuft warm, die Sonne steigt langsam über den See von Ioannina und wir starten in einen Tag, der fahrerisch wie landschaftlich ein echtes Highlight wird. Schon kurz hinter der Stadt lassen wir den Alltag hinter uns. Die Straßen werden schmaler, die Kurven enger, der Asphalt griffig. Vor uns öffnet sich die wilde Bergwelt des Tzoumerka Nationalpark – ein echtes Paradies für Motorradfahrer. Wir folgen dem Lauf des Arachthos-Flusses, passieren alte Steinbrücken und kleine, fast vergessene Bergdörfer. Die Straße windet sich in perfektem Rhythmus durch die Szenerie – Kurve an Kurve, immer wieder mit atemberaubenden Ausblicken in tiefe Schluchten und auf schroffe Gipfel. Hier oben ist Griechenland noch sehr ursprünglich. Kaum Verkehr, keine Hektik und immer mit einem Blick auf die Straßenbeschaffenheit genießen wir die Strecken. Nur wir, die Maschinen und diese grandiose Natur. Ein Stopp in einem traditionellen Bergdorf darf natürlich nicht fehlen. Ein griechischer Kaffee, ein kurzer Blick in die Ferne – und weiter geht’s. Die Route bleibt abwechslungsreich: enge Kehren, flüssige Passagen, kleine Hochplateaus und immer wieder grandiose Panoramapunkte. Am Nachmittag schließen wir den Kreis. Mit einem breiten Grinsen im Helm rollen wir zurück nach Ioannina. Vielleicht noch ein kühles Getränk im Hotel – und dieser eine Gedanke: Genau dafür fährt man Motorrad.
Tag 5 (01.05.2027) ► Ioannina – Kalambaka – Meteora-Klöstern
Der Morgen beginnt am Seeufer von Ioannina. Noch liegt eine ruhige Stimmung über der Stadt, doch unsere Motoren klingen nach Aufbruch. Heute wartet eines der großen Highlights Griechenlands. Wir verlassen Epirus und tauchen ein in die Bergwelt des Pindos-Gebirges. Die Straßen werden kurviger, die Landschaft weiter. Immer wieder öffnen sich Ausblicke über Täler, felsige Höhenzüge und kleine Dörfer, die sich an die Hänge schmiegen. Asphalt in gutem Zustand, flüssige Radien, wenig Verkehr – genau die Mischung, die eine Motorradetappe perfekt macht. Je näher wir Thessalien kommen, desto dramatischer wird die Szenerie. Und dann passiert es plötzlich: Am Horizont wachsen gewaltige Felstürme aus der Ebene empor – surreal, fast unwirklich. Wir erreichen Kalambaka, das Tor zu den weltberühmten Meteora-Klöstern. Die Auffahrt hinauf zu den Klöstern ist ein Erlebnis für sich: geschwungene Straßen, spektakuläre Aussichtspunkte und diese einzigartige Kombination aus Naturgewalt und jahrhundertealter Baukunst. Die Klöster thronen scheinbar schwerelos auf steilen Felsnadeln – ein Anblick, der selbst erfahrene Weltenbummler kurz still werden lässt. Ob wir eines der Klöster besichtigen oder einfach nur die Panoramablicke genießen – dieser Ort hinterlässt Eindruck. Tief. Nachhaltig. Am Abend stehen die Motorräder vor dem Hotel in Kalambaka. Der Blick geht noch einmal hinauf zu den beleuchteten Felsen.
Tag 6 ( 02.05.2027) ► Kalambaka – Olymp – Paralia Pieria
Heute ist „Pascha“, also Ostersonntag, ein besonderer Tag in Griechenland! Das griechisch-orthodoxe Osterfest wird gefeiert! Der Tag steht im Zeichen des Feierns. Familien grillen ganze Lämmer am Spieß im Freien, und es werden rot gefärbte Eier gegeneinandergeschlagen. Wir verlassen am Morgen Kalambaka mit einem letzten Blick auf die monumentalen Felsformationen der Meteora-Klöster. Heute wartet der wohl berühmteste Berg Griechenlands auf uns. Schon nach kurzer Zeit verändert sich die Landschaft. Vor uns erhebt sich mächtig das Massiv des Olymps – mit fast 3.000 Metern der höchste Berg des Landes und in der griechischen Mythologie Sitz der Götter. Wir nähern uns dem Olymp von Süden und folgen der Bergstraße hinauf in immer höhere Regionen. Die Kurven werden enger, die Vegetation verändert sich, die Luft wird spürbar frischer. Die Straße ist asphaltiert, teils schmal, aber sehr gut fahrbar – und vor allem: spektakulär. Hoch oben erreichen wir die Militärstation am Olymp – der höchste regulär befahrbare Punkt auf dieser Seite. Von hier aus öffnet sich ein gewaltiges Panorama über die Ebene Thessaliens bis hin zur Küste. Ein Moment zum Innehalten. Motor aus. Stille. Und dieser Blick! Nach diesem alpinen Abschnitt rollen wir wieder talwärts, vorbei an dichten Wäldern und kleinen Bergorten. Die Strecke bleibt kurvig und abwechslungsreich, bevor sich das Landschaftsbild erneut verändert. Die Berge treten zurück, die Ebene öffnet sich – und plötzlich liegt sie vor uns: die Ägäis. Unser Tagesziel ist Paralia Pieria. Nach einem Tag zwischen mystischen Felsen, göttlichen Gipfeln und beeindruckender Höhenstraße erreichen wir entspannt die Küste. Vielleicht ein kühles Getränk am Strand, die Füße im Sand, Blick auf das Meer. Vom Weltkulturerbe über den Sitz der Götter bis ans Meer – ein Reisetag, der alles vereint, was Motorradfahren ausmacht.
Tag 7 (03.05.2027) ► Paralia Pieria – nördl. Olymp – Edessa – Kastoria
Der Morgen beginnt entspannt an der Küste in Paralia Pieria. Noch einmal tief die salzige Meeresluft einatmen – dann geht es wieder hinein ins Landesinnere. Schon nach wenigen Kilometern verändert sich das Panorama. Wir verlassen die Ägäis und wenden uns dem nördlichen Teil des Olymps zu. Die Strecke wird kurviger, waldreicher, ursprünglicher. Auf der Nordseite zeigt sich der Olymp weniger dramatisch, dafür fahrerisch umso reizvoller: flüssige Radien, griffiger Asphalt, auch wieder wenig Verkehr. Die Straße schlängelt sich durch dichte Wälder und kleine Bergorte – ein Abschnitt zum Genießen. Weiter nordwestlich öffnet sich die Landschaft, bis wir Edessa erreichen. Hier wartet eines der spektakulärsten Naturerlebnisse des Landes: der berühmte Edessa-Wasserfall. Mitten in der Stadt stürzt das Wasser beeindruckend in die siebzig Meter Tiefe – ein kurzer Spaziergang lohnt sich absolut, auch um sich u.a. „hinter“ dem Wasserfall zu stellen. Ein schöner Kontrast nach den Bergkilometern. Am Nachmittag nehmen wir Kurs auf Westmakedonien. Die Strecke bleibt abwechslungsreich, mit weiten Schwüngen, sanften Hügeln und immer wieder offenen Ausblicken. Unser Ziel ist Kastoria – malerisch gelegen am Orestiada-See. Die Einfahrt entlang des Wassers ist ein Genuss. Spiegelnde Wasserflächen, Berge im Hintergrund, entspannte Atmosphäre. Nach einem Tag zwischen Meer, Götterberg, Wasserfall und Seelandschaft rollen wir zufrieden ins Hotel. Und wieder zeigt sich: Griechenland ist kein Land – es ist ein Motorrad-Erlebnis in Etappen.
Tag 8 (04.05.2027) ► Kastoria – Pindosgebirge – Korfu
Am Morgen liegt der Orestiada-See ruhig vor uns, als wir Kastoria verlassen. Heute führt uns die Route mitten hinein in das wilde Herz Nordgriechenlands: das uns schon bekannte Pindosgebirge. Nun aber in das nördliche Gebirge! Die Straße steigt an, wird schmaler, kurviger, einsamer. Das Pindosgebirge zeigt sich rau und ursprünglich: dichte Wälder, weite Hochflächen, tiefe Täler. Asphalt in gutem Zustand, kaum Verkehr – dafür Kurve um Kurve, genau im richtigen Rhythmus. Hier fährt man nicht einfach nur von A nach B. Hier fährt man Motorrad. Wir durchqueren kleine Bergorte, genießen weite Panoramen und spüren dieses Gefühl von Freiheit, welches nur solche Landschaften erzeugen können. Eine echte Genießer-Etappe – fahrerisch anspruchsvoll, aber nie hektisch. Gegen Nachmittag öffnet sich die Landschaft, die Luft wird milder – und plötzlich liegt das Ionische Meer vor uns. Wir erreichen den Hafen von Igoumenitsa. Die Motorräder rollen an Bord der Fähre. Kurze Überfahrt, Zeit zum Durchatmen, Blick aufs Wasser – und dann taucht sie auf: die grüne Insel Korfu. Nach der Ausschiffung geht es direkt zu unserem Basis-Hotel auf Korfu – für drei Nächte fußläufig am Meer gelegen. Motorräder parken, Helm absetzen, Meeresrauschen hören. Drei Tage Insel-Genuss liegen vor uns.
Tag 9 (05.05.2027) ► Korfu – Kurven, Küsten und Panorama
Drei Nächte direkt am Meer – und heute gehört die Insel ganz uns. Vom Basishotel auf Korfu starten wir zu einer abwechslungsreichen Rundtour durch den Norden und Westen der grünen Ionischen Insel. Zunächst folgen wir der Ostküste nach Norden. Der Blick schweift immer wieder über das Ionische Meer bis hinüber zum albanischen Festland. Die Straße ist gut ausgebaut, die Kurven flüssig – perfektes Einrollen mit mediterranem Panorama. Im Inselinneren verändert sich das Bild. Schmalere Straßen führen durch Olivenhaine, kleine Dörfer und über sanfte Höhenzüge. Korfu zeigt hier seinen ursprünglichen Charakter – wenig Verkehr, viel Fahrfreude. Ein besonderer Höhepunkt ist die spektakuläre Westküste rund um Paleokastritsa. Steile Felsklippen, türkisfarbenes Wasser und großartige Aussichtspunkte prägen diesen Abschnitt. Hier bleibt Zeit für einen Fotostopp oder eine Pause mit Meerblick. Weiter südlich wechseln sich offene Kurven mit engeren Passagen ab. Immer wieder eröffnen sich beeindruckende Ausblicke über die zerklüftete Küstenlinie. Die Mischung aus griffigem Asphalt, abwechslungsreicher Linienführung und ständigem Meerblick macht diese Runde zu einem echten Fahrgenuss. Am Nachmittag schließen wir den Kreis und rollen zurück zu unserem Hotel direkt am Wasser. Vielleicht noch ein Bad im Meer oder ein kühles Getränk auf der Terrasse. Korfu ist keine große Insel – aber eine große Motorradkulisse. Und genau das macht diesen Tag so besonders.
Tag 10 (06.05.2027) ► Korfu – Zeit für eigene Wege
Nach intensiven Fahrtagen durch Berge, Küsten und eindrucksvolle Landschaften gehört dieser Tag ganz unseren Gästen. Unser Basishotel auf Korfu liegt direkt am Meer – und genau hier darf heute jeder selbst entscheiden, wie sein persönlicher Urlaubsmoment aussieht. Vielleicht beginnt der Tag ganz entspannt am Pool. Ein gutes Frühstück, Sonne im Gesicht, das Ionische Meer im Blick. Ein Sprung ins Wasser, ein Buch in der Hand – einfach genießen. Oder doch lieber barfuß zum Strand? Das Meer liegt nur wenige Schritte entfernt. Schwimmen, treiben lassen, den Kopf frei bekommen. Für diejenigen, die es wieder in die Kurven zieht, bietet Korfu zahlreiche Möglichkeiten für eine individuelle Runde. Kleine Bergstraßen, versteckte Buchten, einsame Abschnitte im Inselinneren – wer möchte, erkundet die Insel heute auf eigene Faust. Kein fester Zeitplan. Kein Gruppengedanke. Nur Urlaub – so wie man ihn selbst am liebsten mag. Am Abend treffen wir uns wieder im Hotel. Geschichten vom Strand oder von spontanen Entdeckungen auf zwei Rädern inklusive. Ein Tag, der zeigt: Motorradreise bedeutet Freiheit – auch mal vom Motorrad.
Tag 11 (07.05.2027) ► Korfu – Igoumenitsa – Vlora
Inselmodus aus – Balkanmodus an! Das ist ein Reisetag mit Grenzübertritt, Meerblick und dieser gewissen Albanien-Magie. Am Morgen verlassen wir unser Basishotel auf Korfu. Noch einmal Meeresblick, dann rollen wir entspannt zum Hafen. Die Fähre bringt uns zurück aufs griechische Festland nach Igoumenitsa – wieder eine kurze, angenehme Überfahrt über das Ionische Meer. Kaum angekommen, führt uns die Route entlang der Küste Richtung Grenze. Die Straßen sind gut ausgebaut, flüssig zu fahren und bieten immer wieder schöne Blicke auf das Meer. Nach dem Grenzübertritt erreichen wir den idyllischsten Fährübergang von Albanien. Hier setzen wir mit einer kleinen Seilfähre über den schmalen Kanal – ein kurzer, fast nostalgischer Moment, bevor wir endgültig in Albanien eintauchen. Von hier beginnt einer der spektakulärsten Küstenabschnitte des Balkans. Die albanische Riviera empfängt uns mit türkisfarbenem Wasser, schroffen Felsen und einer Straße, die sich perfekt an die Landschaft schmiegt. Wir passieren kleine Küstenorte, einsame Buchten und stetig wechselnde Ausblicke. Der Asphalt ist überwiegend gut, der Verkehr überschaubar – Kurve um Kurve genießen wir diese einzigartige Mischung aus Ursprünglichkeit und Weite. Ein besonderes Highlight ist der Llogara-Pass. Die Straße steigt deutlich an, windet sich in engen Kehren hinauf und belohnt uns oben mit einem gewaltigen Panorama über die gesamte Riviera. Ein Moment für Fotos – und für dieses typische Grinsen im Helm. Nach der Passüberquerung öffnet sich die Landschaft Richtung Norden. Am Nachmittag erreichen wir Vlora – dort, wo Ionisches und Adriatisches Meer aufeinandertreffen. Ein Reisetag voller Kontraste: Inselidylle, Grenzabenteuer, Seilfähre, Hochgebirgspass und eine der schönsten Küstenstraßen Europas. Vom Ionischen Meer Griechenlands hinein in die wilde Schönheit Albaniens – intensiver kann Motorradreise kaum sein.
Tag 12 (08.05.2027) ► Vlora – Budva
Gut gefrühstückt, die Koffer im Begleitfahrzeug verstaut, unser heutiger Kurs heißt Nord! Noch begleiten uns weite Ausblicke über das Wasser, während wir die albanische Küste hinter uns lassen. Im weiteren Verlauf wechseln wir bewusst auf die gut ausgebaute Schnellstraße und umfahren die albanische Hauptstadt Tirana. So lassen wir den dichten Stadtverkehr hinter uns und kommen zügig und vor allem entspannt und sicher voran – eine ideale Verbindungsetappe, um Kraft für die kommenden Highlights zu sparen. Nördlich von Tirana wird es wieder ruhiger. Die Landschaft öffnet sich, der Verkehr nimmt ab und das Motorradfahren rückt wieder klar in den Mittelpunkt. Kurze Ortsdurchfahrten wechseln mit flüssigen Abschnitten, die sich angenehm fahren lassen. Nach dem Grenzübertritt nach Montenegro spüren wir sofort den Wechsel: guter Asphalt, klare Linienführung und erneut diese beeindruckende Kombination aus Bergen und Meer. Je näher wir dem Skutarisee kommen, desto beeindruckender wird die Landschaft. Der größte See des Balkans liegt weit und ruhig zwischen Bergen und Feuchtgebieten. Die Straße folgt teils dem Ufer, teils windet sie sich über kleine Höhenzüge mit fantastischen Ausblicken. Am späteren Nachmittag erreichen wir Budva. Die Einfahrt entlang der Adriaküste mit Blick auf das tiefblaue Wasser ist ein würdiger Abschluss dieses Reisetages. Die Motorräder abgestellen, genießen wir den Abend in mediterraner Atmosphäre.
Tag 13 (09.05.2027) ► Budva – Makarska Riviera
Wir starten in Budva mit dem Duft des Meeres in der Nase. Noch ein letzter Blick auf die venezianische Altstadt, dann rollen wir los. Es folgt eines der absoluten Motorrad-Highlights Montenegros, die legendären Kehren von Kotor. Oben heißt es Aussicht genießen und natürlich nehmen wir uns genügend Zeit, um Fotos zu machen. Das ist genau der Stoff, aus dem Erinnerungen gemacht sind. Kurve um Kurve schrauben wir uns tiefer, jede Kehre mit einem noch spektakuläreren Blick auf die tiefblaue Bucht von Kotor. Unter uns liegt dieses fjordartige Naturwunder, eingerahmt von steilen Felswänden. Ein Moment, bei dem selbst erfahrene Tourenfahrer kurz innehalten. Anschließend folgen wir der Küstenlinie weiter Richtung Kroatien. Die Landschaft wird weiter, mediterraner … Olivenhaine, glitzerndes Wasser, kleine Hafenorte. In Ston legen wir eine Pause ein. Die berühmten Stadtmauern, oft als „kleine chinesische Mauer Europas“ bezeichnet, ziehen sich spektakulär über die Hügel. Wer mag, gönnt sich hier einen Kaffee. Und dann geht es zur atemberaubenden Makarska Riviera. Wir lassen uns treiben über die kurvenreiche Küstenstraße, das Adriatische Meer direkt neben uns und das mächtige Biokovo-Gebirge im Rücken. Motorradfahren in seiner schönsten Form. Fließende Kurven, perfekter Asphalt und immer wieder dieser Blick aufs Meer. Am frühen Abend erreichen wir unser Hotel an der Riviera und genießen den Sonnenuntergang über der Adria. Ein Tag voller Panorama, Kurven und Küstenmagie – genau so, wie wir es lieben.
Tag 14 (10.05.2027) ► Makarska Riviera – Crikvenica
Wir starten an der traumhaften Makarska Riviera – das Meer glitzert, das Biokovo-Gebirge wacht im Rücken, und wir wissen: Das wird ein richtig guter Fahrtag. Zunächst genießen wir die legendäre Adriaküstenstraße in vollen Zügen. Flüssige Kurven, perfekter Asphalt, türkisfarbenes Wasser direkt neben uns – Motorradfahren in seiner reinsten Form. Die Straße schmiegt sich an die Küste, kleine Buchten wechseln sich mit weiten Panoramablicken ab. Rund um Split und Zadar wählen wir bewusst die schnellere Variante über die Autobahn. So umgehen wir den Stadtverkehr und sparen Zeit – damit wir später wieder dort fahren, wo es am schönsten ist: direkt am Meer. Hinter dem Ballungsraum geht es zurück auf die Küstenlinie. Die Adria begleitet uns weiter nordwärts, das Landschaftsbild wird rauer, ursprünglicher. Je weiter wir Richtung Norden kommen, desto majestätischer wirken die Inselwelten vor uns. Immer wieder eröffnen sich spektakuläre Ausblicke auf die vorgelagerten Inseln – Postkartenmotiv garantiert. Am späten Nachmittag erreichen wir Crikvenica. Ein lebhafter Küstenort mit mediterranem Flair, einer schönen Promenade und Blick auf die Insel Krk. Vielleicht ein Sprung ins Meer? Am Abend genießen wir gemeinsam die kroatische Küche.
Tag 15 (11.05.2027) ► Makarska – Spital/Drau
Am Morgen verlassen wir Crikvenica und drehen dem Meer langsam den Rücken zu. Die Route führt uns ins kroatische Hinterland und sofort verändert sich die Szenerie. Weniger mediterran, mehr sattes Grün, dichte Wälder und angenehm geschwungene Straßen. Über Delnice geht es hinein in die Region Gorski Kotar – eine kurvenreiche Inlandsstraße, die wie gemacht ist für Motorradfahrer. Flüssiger Rhythmus, kaum Verkehr, lange Radien wechseln sich mit engeren Passagen ab. Hier fährt man nicht – hier fließt man. Weiter nordwärts erreichen wir Slowenien. Die Hauptstadt Ljubljana lassen wir bewusst rechts liegen. Statt Stadtverkehr wählen wir die entspannte Umfahrung – unser Ziel liegt klar vor uns: die Alpen. Und dann wartet er auch schon, der Loiblpass.
Ein echtes Highlight zum Ende des Tages. Die Straße zieht sich in gleichmäßigen Kehren nach oben, alpine Landschaft, klare Luft, weite Blicke. Hier spürt man, dass man wieder mitten im Gebirge angekommen ist. Oben ein kurzer Stopp, tief durchatmen – dann rollen wir hinunter nach Österreich. An Villach vorbei führt uns die Route weiter durch Kärnten. Die Landschaft öffnet sich, die Berge spiegeln sich in Seen, und die Straßen bleiben angenehm kurvig. Am späten Nachmittag erreichen wir Spittal an der Drau.
Ein charmantes Städtchen am Fuße der Alpen – perfekter Zwischenstopp auf unserer Heimreise. Vielleicht noch ein kühles Getränk und der letzte gemeinsame Abend beginnt.
Tag 16 (12.05.2027) ► Spital/Drau – Rückreise
Nach dem Frühstück beginnt die gemeinsame oder auch individuelle Rückreise. Über St. Michael fahren wir über die Autobahn durch den Tauerntunnel wieder zu unserem Startpunkthotel bei München. Zur frühen Mittagsstunde und bei einem letzten gemeinsamen Kaffee nehmen wir Abschied.
(Änderungen der Routen / Programm / Hotels vorbehalten)