Tag 1 (07.06.2027) ► Cottbus – Torun
Morgens treffen wir uns an einem Stadtrandhotel bei Cottbus in der Niederlausitz, nur etwa 30 Kilometer von der polnischen Grenze entfernt. Diejenigen, die in der Nähe von Cottbus wohnen, kommen direkt zum Treffpunkt. Für alle anderen, die von weiter her mit ihren Motorrädern anreisen, bietet sich eine Vorübernachtung im Treffpunkthotel an. Diese kann optional über NSK Motorradreisen reserviert werden. Eine kurze Begrüßung durch den Reiseleiter, dann geht es auch schon los mit dem Kurs in Richtung Osten! In der Nähe von Gobin passieren wir zuerst einmal die Landesgrenze zu Polen. Auf Landstraßen kommen wir am Sierakowski Park vorbei und damit der Stadt Thorn (Torun) immer näher. Es ist die Heimatstadt des Astronomen Kopernikus in der wir einkehren und am späteren Nachmittag unser Hotel direkt im Zentrum beziehen. Die Altstadt wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Bis auf einen Straßenzug aus dem späten 19. Jahrhundert ist fast die gesamte Bebauung mittelalterlich. Diese wundervolle Stadt erkunden wir mit einer geführten Stadtbesichtigung und einem anschließenden Abendessen. Am späteren Abend lohnt sich ein Besuch der vielen Kneipen und Bars direkt an der Weichsel.
Tag 2 (08.06.2027) ► Torun – Mrągowo (Sensburg/Masuren)
Heute geht es in unser Zielgebiet, die Masuren. Koffer im Begleitfahrzeug verstaut, die Motoren gestartet, führt uns der Verlauf der Weichsel aus der Stadt heraus. Über Ostróda und Barczewo kommen wir nach Biskupiec. Von hier an ist das Gebiet der Masuren für jeden erkennbar und die Landschaft verändert sich. Entlang an den ersten Masurischen Seen, sanft hügelig mit so manchen Kurven fahren wir durch Wälder und auf einsamen Straßen nach Sensburg. Natürlich nicht ohne uns noch die eine oder andere Sehenswürdigkeit hier anzuschauen. Das sehr schöne 4**** Hotel für die kommenden Nächte liegt direkt am malerischen Schloßsee und verfügt über einen eigenen Strandabschnitt sowie eine großen Badelandschaft mit Fitnesscenter und Sauna.
Tag 3 (09.06.2027) ► Masuren pur gepaart mit deutscher Geschichte
Ein Tag mit vollem Programm steht uns bevor und führt uns in das Zentrum der Masurischen Seenplatte. Es geht nach Rastenburg, dort erwartet uns deutsche Geschichte. Wir fahren zum ehemaligen Führerhauptquartier Wolfsschanze. Dort sehen wir unter anderem die Gedenkstätte des Attentates von Graf Stauffenberg und können die alten Bunkeranlagen besichtigen. Weiter geht es durch wunderschöne Alleen entlang der vielen Seen nach Steinort, direkt auf eine Landzunge zwischen dem Dargeinensee und dem Mauersee. Das eigentliche Gutsdorf Steinort heißt heute Sztynort und lädt uns zu einer gemütlichen Pause ein. Auf dem Rückweg halten wir noch an der berühmten Wallfahrtskirche Heilige Linde an. Den Besuch dieser prächtigen, reich ausgestatteten Kirche sollte kein Reisender versäumen. Der barocke Bau gilt als eine der prunkvollsten Kirchen im nördlichen Polen. Jetzt nur noch wenige Kilometer und wir erreichen wieder unser Basishotel. Auf der Terrasse mit Blick auf den See noch ein gemeinsames Getränk?
Tag 4 (10.06.2027) ► Johannisberger Heide
Nach dem Frühstück starten wir in die Johannisberger Heide, dem größten Waldgebiet in dieser Region und fahren über kleine Teerstraßen durch diese einmalige Natur. Manchmal kommt dabei schon der Gedanke auf, die Zeit ist hier stehengeblieben. Bauern, die unterwegs mit ihren Pferdefuhrwerken sind, begegnen uns zwar immer seltener, doch die Kulisse lässt unseren Gedanken hierzu freien Lauf! Zum Mittag erreichen wir Rydzewo. Direkt am See kehren wir in ein Gasthaus ein, das die Atmosphäre einer preußischen Gastwirtschaft wie vor 100 Jahren bietet. Hier gibt es Gerichte nach masurischen Originalrezepten! Wohl gestärkt folgen wir mit unseren Motorrädern den zahlreichen Alleen inmitten der ursprünglichen Landschaft. Durch Gizycko und Wegorzewo kommen wir zum Masurischen Kanal. Hier erwartet uns wieder ein Stück deutsche Geschichte, bevor wir auf geschwungenen Straßen zu unserem Basishotel zurückkehren.
Tag 5 (11.06.2027) ►Tausend Seen bis zum Ende
Heute geht es nach Nikolaiken, dem wohl bekanntesten und beliebtesten Ferienort in den Masuren und dem Zentrum des polnischen Wassertourismus. Bei einem Kaffee oder Cappuccino auf der modernen Promenade können wir dabei den Blick auf die malerische Landschaft genießen. Weiter in Richtung Nordost geht es durch die masurische Seenplatte. Kleine, wenig befahrene Straßen – vorbei an unzähligen Seen, durch dichte Wälder und über typische masurische Alleen. Immer wieder öffnen sich fantastische Ausblicke aufs Wasser – perfekte Fotostopps garantiert! Das Dorf Reszel könnte hierfür ebenfalls noch ein perfekter Stopp sein. Anschließend nach Ankunft vielleicht noch die Badelandschaft im Hotel genießen? Wer weiß, vielleicht schmeißt der Koch unseres Hotels noch den Grill an! Wie es auch sei, es heißt langsam Abschied nehmen von den schönen Masuren.
Tag 6 (12.06.2027) ► Oberländischer Kanal – Marienburg – Danzig
Heute morgen heißt es Abschied von dieser schönen Region nehmen! Das Ziel heute lautet Danzig! Natürlich auch Zwischenziele mit einer Menge anzuschauen! Die Himmelsichtung der ersten Kilometer ist klar, der Kompas zeigt Richtung Westen! Unterhalb von Malborg bietet sich ein Stopp am Oberländer Kanal an. Vielleicht haben wir ja Glück und können an einer der Rollberge den historischen Transport eines Schiffes auf Schienen bestaunen. Gar nicht weit entfernt erreichen wir Marienburg. Die gleichnamige größte Backsteinburg Europas ist ein UNESCO Weltkulturerbe und wirklich beeindruckend. Eine Besichtigung mit einer örtlichen Führung der Außenanlage lassen wir uns dabei natürlich nicht entgehen. Weiter geht es direkt in die Stadt Danzig. Nach dem Einchecken in das im Zentrum gelegene Hotel erwartet uns am Abend eine Führung durch die einmalige Altstadt von Danzig. Die Bernsteingasse, die alte Post und das goldene Tor mit den vielen Cafés in der historischen Fußgängerzone laden nur so zum Verweilen ein. Abendessen in unserem 4****Hotel.
Tag 7 (13.06.2027) ► Kaschubische Schweiz – Stettin
Danzig ist seid der Fußball-Europameisterschaft sehr gut straßentechnisch ausgebaut und somit ist die Ausfahrt aus der großen Stadt wirklich unproblematisch. Daher starten wir entspannt nach dem Frühstück hinein in eine Landschaft, die so gar nicht typisch „flach“ für Nordpolen ist. Die ersten Kurven lassen nicht lange auf sich warten – kleine Straßen, wenig Verkehr und pure Fahrfreude. Wir sind in der kaschubischen Schweiz. In einem der gemütlichen Orte entlang der Strecke legen wir unsere Pause ein. Hier schmeckt man die Region – bodenständig, herzlich und genau richtig für eine entspannte Motorradreise. Am Nachmittag erreichen wir Stettin. Das Hotel ist besonders rennsportbegeistert und bietet uns daher nicht nur eine tolle Unterkunft sondern auch noch Spaß bei Bedarf!
Tag 8 (14.06.2027) ► Heimreise
Nach einem letzten gemeinsamen Frühstück führt uns der Weg noch an die Grenze in Höhe Prenzlau. Leider müssen wir uns hier verabschieden, aber wer weiß – vielleicht ja: „bis bald“! Individuelle Heimreise ab der Grenze.
(Änderungen der Routen / Programm / Hotel vorbehalten)