Überspringen zu Hauptinhalt

Tunesien Intensiv

Tunesien intensiv … eintauchen in den Mystischen Zauber Nordafrikas!    

Stern_Rahmenprogramm

Tunesien, das Tor zu Afrika, ist schon seit vielen Jahren eines der beliebtesten Urlaubsländer auf dem südlichen Kontinent. Dazu beigetragen haben Zweifels ohne die zahlreichen Kilometer langen und feinsandigen Traumstrände an der tunesischen Mittelmeerküste sowie das reiche kulturelle Erbe des Landes. Doch was ist im Hinterland? Bei dieser Motorradreise erleben Sie den magischen Charme von Tunesien. Nächte unter dem Sternenhimmel, Berberzelte, die von Beduinennomaden genutzt wurden. Die riesigen Dünen, wunderschöne Oasen mit Palmen und natürlichen, heißen Quellen…. insgesamt die magische Atmosphäre der Wüste!

Die Reise führt Sie über Genua mit der Fähre über Nacht nach Tunis. Das nordafrikanische Land bietet eine Rundreise aus europäischem Standard und mediterranem Erlebnis. Römische Überreste, islamische Bauwerke und mittelalterliche Medinas schmiegen sich in eine außergewöhnliche Landschaft mit herrlichen, von Dattelpalmen umsäumten, Wüstenoasen mit grandiosen Gärten sowie Küsten- und Bergregionen. Dazu die schier unendlich weiten Wüstenlandschaften der Sahara. Die römischen Ruinenanlagen sind einzigartig, das Amphitheater von El Djem und das punische Karthago zählen heute zum UNESCO Weltkulturerbe. Weitläufige Berberdörfer beeindrucken durch typische Wüstenburgen, Jahrhunderte alte unterirdische Höhlenwohnungen in Matmata, festungsartige Wohn- und Speicheranlagen sowie Kraterlandschaften. Sehenswert auch die Große Moschee in Kairouan, die größte Oasenstadt Tozeur im Landesinneren, sowie die tunesischen Basare. Erkunden Sie mit unserer örtlichen deutschsprachigen Reiseleitung ganz Tunesien während unserer Motorrad-Rundreise.

Bereit für eine sensationelle Saisonabschlusstour mit Erinnerungsgarantie?

Tourinformationen:

Gesamtstrecke ab Treffpunkt: ca. 3320 km

  • Tagesfahrstrecken: ca. 50 km bis 450 km
  • Startpunkt der Tour: Ein Hotel in der Nähe von Freiburg.
  • Straßenzustand: Weite Teile Tunesiens können mit Straßenmaschinen problemlos bereist werden. Das Land verfügt in den größeren Städten und bei Überlandverbindungen über eine gute Verkehrsinfrastruktur. Die Straßen sind in der Regel asphaltiert, manchmal aber auch wellig oder zersetzt. In der Wüstenregion kann es gelegentlich zu leichten Sandverwehungen auf den asphaltierten Straßen kommen. In den Städten ist teilweise mit starkem Verkehrsaufkommen zu rechnen. Besonders auf den Landstraßen befinden sich häufiger Fußgänger und freilaufende Tiere.
  • Fahrkönnen:Die Reise ist nicht für Fahranfänger geeignet.
  • Gruppengröße: Maximal 10 Fahrer pro Reiseleiter.
  • Mindestteilnehmerzahl: 15 Personen
  • Unterbringung: Wir sind während der Tour in komfortablen 3*** oder 4****Hotels untergebracht. Eine Nacht im Wüsten Luxus-Zelt.
  • Mobilität: Die Reise ist nicht in all ihren Bestandteilen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität geeignet. Für nähere Informationen kontaktieren Sie uns bitte.
  • Einreisebestimmungen: Deutsche Staatsangehörige können für touristische Zwecke bis zu 90 Tage visumsfrei einreisen. Sie benötigen für diese Reise allerdings einen Reisepass! Dieser muss nach Reiseende noch mindestens 6 Monate gültig sein! Eine für Tunesien gültige „grüne Versicherungskarte“ sollte mitgeführt werden! Sollte Ihre Fahrzeug-Versicherung das Reiseland „Tunesien“ nicht beinhalten, kann in Tunis eine entsprechende Versicherung abgeschlossen werden. Ein bei der Einreise mitgeführtes Motorrad muss bei der Ausreise auch wieder ausgeführt werden. Andernfalls wird die Ausreise von den Behörden verweigert. Der an der Grenze ausgegebene Einreisenachweis (Carte de visiteur non-résident) ist bis zur Ausreise aufzubewahren. Gäste anderer Nationalität informiert NSK Motorradreisen gerne auf Anfrage vor Vertragsabschluss.
  • Versicherungen: Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktritts- und Auslandskranken-versicherung der HanseMerkur! Informationen erhalten Sie über unsere Homepage und mit dem Erhalt der Buchungsbestätigung. Auch eine für das Reiseland gültige Fahrzeug-Schutzbrief-Versicherung (z.Bsp. beim ADAC) sollte abgeschlossen werden!
  • Gepäck: Auf dieser Tour befördern wir Ihr Gepäck in einem Begleitfahrzeug von Hotel zu Hotel. Weitere Info’s hier!
  • Besondere Hinweise: Auf dieser Reise werden viele historische Stätten und Sehenswürdigkeiten angefahren. Im Reisepreis enthalten sind die Kosten für die Besichtigungen und Führungen laut Ausschreibung und Leistungsangabe. Weitere Eintritte und Kosten für Führungen sind nicht im Reisepreis enthalten. Die Hotels bieten Unterstellmöglichkeiten für das Motorrad an. Parkgebühren werden dafür ggf. von den Hotels erhoben und müssen vor Ort selbst bezahlt werden.

Hinweis:

Wenn Sie gerne mitfahren möchten, aber z.B. Ihren Urlaub noch nicht definitiv abklären können, reservieren wir Ihnen gerne unverbindlich für kurze Zeit einen Platz. ►Anfrage

Reisetermin:

29.09. – 15.10.2022

Freie Plätze!

Reisepreise:

Fahrer im DZ: 2895,-€/p.P.
Sozia / Sozius im DZ: 2825,-€/p.P.
Einzelzimmerzuschlag
nur Hotels: 425,-€/p.P.
Zuschläge für Kabinen:
Doppel-Außenkabine: 55,-€/ p.P.
Einzel-Innenkabine: 165,-€/p.P.
Einzel-Außenkabine: 195,-€/p.P.

Nachübernachtung im Treffpunkthotel:
115,-€ im EZ/p.P. inkl. Halbpension
95,-€ im DZ/p.P. inkl. Halbpension

Tag 1 (29.09.2022) Individuelle Anreise

Individuelle Anreise zu unserem Treffpunkt, einem Hotel bei Freiburg. Durch dessen Lage, nicht weit vom Schwarzwald entfernt, lohnt es sich vielleicht etwas eher anzureisen um die Kurvenverläufe in den angrenzenden Höhenlagen noch ein wenig zu erkunden. Am Abend lernen wir uns bei einem leckeren Essen im hauseigenen Restaurant kennen.

Tag 2 (30.09.2022) ► Freiburg – Lago Maggiore

Nach einer geruhsamen Nacht und einem herrlichen Frühstück starten wir zur ersten Tagestour in Richtung Süden. Diese Tour führt uns mitten durch die Schweiz. Über Zürich und Luzern, weiter entlang am Vierwaldstättersee, kommen wir mit unseren Motorrädern dem Gotthardmassiv immer näher und lassen uns von dessen Höhe beeindrucken! Noch kurz über den Pass gefahren und im Tal wieder angekommen erreichen wir nun über Landstraßen den Lago Maggiore! Unser Hotel liegt auf der italienischen Seite des Sees.

Tag 3 (01.10.2022) Lago Maggiore – Genua

Die ligurische Küste erwartet uns! Entlang des Lagos führt uns die Tagesroute in die Po-Ebene. Dieses fruchtbare Tiefland Italiens mit seinen ausgedehnten Reisfeldern und kleinen Straßen ist schnell durchquert. Über Alessandria erreichen wir die ligurische Bergwelt und wir erreichen am frühen Nachmittag die Hafenstadt Genua wo unser Schiff nach Tunesien bereits wartet! Am späteren Nachmittag geht die Schiffspassage dieser Reise los, das Ziel heißt Tunis! Abendessen an Bord und wer möchte trifft sich noch an der Bar zu einem kleinen „Benzingespräch“. Übernachtung in der gebuchten Kabine.

Tag 4 (02.10.2022) ► An Bord – Tunis – Gammarth

Wir erleben die Annehmlichkeiten an Bord unserer Fähre! Ein Sonnenbad auf Deck oder im Swimmingpool eine Abkühlung? Wie auch immer jeder den Tag verbringen möchte, gegen späteren Nachmittag erreichen wir Tunis. Die Zollformalitäten erledigt, begrüßen wir unseren Guide für dieses Reiseland. Er wird uns in den kommenden Tagen begleiten und bestimmt eine Menge über seine Heimat erzählen. Wir starten zu den ersten Kilometern mit unseren Motorrädern auf afrikanischen Boden. Knapp 20 Kilometer entfernt im Ortsteil Gammarth liegt unser erstes Hotel in Tunesien und bietet uns alle Annehmlichkeiten der Gastfreundschaft! Nach einem gemeinsamen Abendessen genießen wir auf der Terrasse die Kulisse oder bei einem Spaziergang am Strand den Sonnenuntergang.

Tag 5 (03.10.2022) Tunis – Bizerta

Ein gemütliches Frühstück im Hotelrestaurant, das Gepäck im Begleitfahrzeug verstaut, steht der Abfahrt nichts mehr im Wege! Gar nicht so weit entfernt liegt der Ort Karthago. Mit seinen palmen- und eukalyptusgesäumten Alleen, den Villen und Gärten voller roter Hibiskusblüten und lila Bouganvilleen ist Karthago wohl der schönste Vorort der Hauptstadt Tunis. Früher war Karthago die bedeutendste römische Metropole Afrikas. Diese wurde aber im 7. Jahrhundert zerstört. Zwischen den Überresten der einstigen Großstadt kann heute noch eine Portion Geschichte geschnuppert werden. Sehr zu empfehlen ist zudem ein Besuch von Sidi Bou Said. Das malerische andalusische Dorf Sidi Bou Said liegt auf einem Felsen des Cap Carthage, der hier 100m tief zum Mittelmeer abfällt. Am höchsten Punkt des Dorfes, unterhalb des Leuchtturms, befindet sich die Zaouia (das Mausoleum) des Ortsheiligen. Das Minarett wurde von den Osmanen errichtet. Von hier oben bietet sich ein unvergleichlich schöner Blick über den Golf von Tunis, das Cap Bon, zum in der Ferne aufragenden Djebel Zaghouan, nach Karthago und nach Tunis. Wir touren weiter durch den grünen Norden Tunesiens, erst einmal in Richtung Landesinnere. Ab Chouigui Kurswechsel in nördliche Richtung. Menzel Bourguiba, ein kleiner Ort zwischen dem Lac Ichkeul und dem Lac Bizerta führt uns wieder an das blaue Meer.

Tag 6 (04.10.2022) Bizerta – Tabarka

Die Küstenlinie folgend in Richtung Algerien wäre die kürzeste Routenmöglichkeit heute morgen. Wir aber nehmen die Möglichkeit durch das hügelige Hinterland zu fahren. Hier im Norden durchziehen die niedrigen Ausläufer des Tellatlas das Land von Südwesten nach Nordosten. Die Fahrt entlang des Jumine Stausees bietet uns dabei eine herrliche Landschaftskulisse. Wir wedeln mit unseren Motorrädern in die Region Beja. Dieses Gebiet mit der gleichnamigen Ortschaft bietet seinen Bewohnern extrem gute landwirtschaftliche Anbaubedingungen. Schon in der Antike war dieses ein wichtiger Handelsposten, für uns ist Beja ein klassischer Pausenpunkt mit einem Blick auf die herrlichen Erzeugnisse dieser Region. Wir folgen dem Verlauf des Flusses Qued Maden. Dieser windet sich in Richtung Meer und fließt in einen künstlichen Stausee. Unser heutiger Übernachtungspunkt liegt in Tabarka. Hier wurde erst spät der Tourismus entdeckt. Trotzdem erwartet dem Erholungssuchenden hier alles, was er für einen entspannenden Urlaub benötigt: kilometerlange Sandstrände, hervorragende Bademöglichkeiten, direkt an unserem heutigen Hotel. Am Abend noch ein Spaziergang zum Hafen von Tabarka?

Tag 7 (05.10.2022) Tabarka – Gafsa

Dem Meer sagen wir für die kommenden Tage erst einmal auf Wiedersehen. Noch ein letzter Blick und unsere Motorräder rollen in südliche Richtung. Ganz langsam tauchen wir in den Oued Zen National Park ein und sind dabei der Grenze zu Algerien ziemlich dicht. Die Straßen winden sich mitten durch Zean-Eichenwälder. Ein kleines Mittelgebirge versteckt sich hier, nicht ohne Grund ist dieser Landstrich extrem grün, es ist nun Mal die feuchteste Region von Tunesien. Über Bulla Regia, eine antike Stadt touren wir immer südlicher. Das landschaftliche Grün des Nordens verlässt uns immer mehr. Die letzte Ebene Foret de Nebeur Est durchfahren, wechseln die Farben immer mehr in Braun- und Sandtönen über. Via El Kef und Kaserine erreichen wir spät am Nachmittag die Ortschaft Gafsa. Römer, Byzantiner, Berber – alle waren sie schon in Gafsa, vor den Toren der tunesischen Wüste und nun auch wir! Dazu muss man wissen das seit Jahrhunderten im südtunesischen Raum Gafsa so ziemlich alles wächst: Datteln an den Palmen, Radieschen unter der Erde und riesige Kürbisse, die zu leckerem Essen zubereitet werden. Also für uns ein idealer Ort die hiesige Gastfreundschaft zu genießen und für die kommende Nacht zu Verweilen.

Tag 8 (06.10.2022) ► Gafsa – Bergoasen – Tozeur

Das Gepäck in den Begleitwagen verstaut, die Motorräder gestartet erwarten uns Eindrücke der besonderen Art. Die Bergoasen Chebika, Tamerza und Mides liegen fast vor unseren Rädern. Über Métlaoui fahren wir östlich. Was hat sich die Landschaft zu dem gestrigen Tag doch stark verändert, eine richtige Steppenlandschaft durch die wir fahren. Hinter Al-Rudayyif erreichen wir die für diese Gebiete so wichtigen Oasen: Rauschen des Wassers, das aus Tausend-und-einer-Quelle sprudelt und in den Seguias (Bewässerungskanälen) weitergeleitet wird, die sanfte Frische der Gärten, die grüne Pracht der Dattelpalmen, an denen die Finger des Lichts und des Honigs hängen, die Degla-Datteln. All dies ist der Zauber der tunesischen Oasen! Oasen, die sich alle auf den ersten Blick gleichen und doch so verschieden sind. Häfen der Frische und Erholung, wo das Rasten im milden Schatten Erfrischung bringt. Das Geheimnis dieses Reichtums liegt selbstverständlich im Wasser, das den Menschen ermöglichte, die wunderbare und verkannte Sahara zu zähmen. Jede Oase, ob nun Chebika, Tamerza oder Mides ist hier ein Griff in unserem Bremshebel wert. Die Bergoasen hier werden wegen ihrer Lage auch Balkon der Sahara genannt. Diese außergewöhnlichen Orte, teilweise auf Berggipfeln gelegenen Oasen sind es wert, einen Umweg zu machen, um die Hartnäckigkeit der Palmen zu bewundern, die zwischen schroffen Felsen wachsen. Wasserfälle sprudeln im Gestein, Häuser klammern sich in schwindelnder Höhe an die Felswand, blicken weit über das Land. Wir jedenfalls nehmen uns jegliche Zeit all dieses zu Erkunden und somit starten wir erst am Nachmittag mit den restlichen siebzig Tageskilometern nach Tozeur. Auch wieder ein besonderer Ort. Die Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen und überdachten Tunnelwegen ist mit dessen Lehmziegelarchitektur weltbekannt. Unser Hotel erwartet uns bereits.

Tag 9 (07.10.2022) ► Tozeur – Douz

Eilig haben wir heute den Aufbruch nicht, denn eine relativ kurze Etappe steht heute an. Hier in Tozeur grenzt noch einmal eine etwa zehn Kilometer große Oase.

Trotz der extremen sommerlichen Höchsttemperaturen bis zu 50° C und einem Jahresniederschlag nur zwischen 80 und 120 mm ist diese durch fossile Wasservorräte gespeiste Oase sehr fruchtbar. Früher spielte hier der Karawanenhandel eine wichtige Rolle. Ein wenig vergleichbar, ziehen auch wir, zwar nicht mit Kamelen, nun weiter. Hier im Süden schließt sich die Steppenlandschaft mit einigen Salzseen an, die es für uns zu durchqueren gilt. Von den Einheimischen werden diese Schotts (auch Chotts) genannt. Wir fahren durch die teilweise unter dem Meeresspiegel liegende, landwirtschaftlich höchst eindrucksvolle Senke.

Einst soll die Senke vom Meer überflutet gewesen sein und später dann ausgetrocknet sein. Im Herbst und Frühjahr lassen starke Regenfälle und unterirdische, aus den nördlichen Bergen stammende Quellen, große Salzwasserlachen und Salzsümpfe entstehen. Der Niederschlag verdunstet jedoch sehr schnell und lässt die aus dem Gestein herausgespülten Salze an der Oberfläche zurück. Weite Teile des Schotts sind mit einer bläulich-weiß schimmernden Salzkruste überzogen, die teilweise in mächtigen und bizarr erscheinenden Formen auskristallisiert sind. Unter dem Salzsee befinden sich riesige fossile Grundwasserstöcke, welche die umliegenden Oasen bewässern. Wichtig dabei zu wissen: Es ist äußerst gefährlich, die asphaltierte Straße zu verlassen, um auf eigene Faust die scheinbar flachen Schotts zu durchqueren, da an manchen Stellen die Salzkruste infolge des fehlenden festen Untergrundes nachgeben und einbrechen kann! Farbige Salzkristallablagerungen, die berühmten Fata-Morganaerlebnisse, sowie an besonders heißen Tagen gelegentlich Staubstürme gehören zu den eindrucksvollsten Erlebnissen dieser fremden Landschaft. Wir nehmen die 70 km lange Dammstraße GP 16 von Kriz nach Bechri. Mitten auf dem Salzsee haben sich einige Souvenirläden angesiedelt, die neben Sandrosen und Salzkristallen auch Getränke anbieten. Ideal für uns auch das eine oder andere Foto zu erlangen. In Douz befindet sich unser Hotel für die kommende Nacht. Wir sind da… am Rand der Sahara!

Tag 10 (08.10.2022) Douz – Wüstentour – Camp Tembaine

Die Sahara bedeckt etwa 40 Prozent der Landesfläche Tunesiens. Und wenn wir schon einmal hier sind, möchten wir auch ein wenig tiefer in diese fantastische Landschaft eintauchen. Da unsere Motorräder in der Regel nicht geländetauglich sind und wir auch nicht auf ähnlich Rally-Dakar-Fahrten vorbereitet sind, lassen wir heute unsere Bikes am Hotel gesichert stehen. Wir packen ein kleines Handgepäck, denn die kommende Nacht verbringen wir in der Wüste. Am späteren Vormittag werden wir mit 4×4 Fahrzeugen abgeholt. Es geht direkt in den Jebil-Nationalpark. Der Park besteht ausschließlich aus Wüsten- oder Halbwüstengebieten und stellt das größte Schutzgebiet des Landes dar. Die Sahara zieht uns in Ihren Bann. Die nomadischen Wüstenbewohner, Beduinen, die als die ältesten Bewohner der arabischen Wüste gelten sind für ihren Einfallsreichtum und ihre Gastfreundschaft bekannt und haben in einer lebensfeindlichen Umgebung unter extremen Wetterbedingungen bis heute überlebt. Ein Stopp auf unserer Tour mit einem Glas Tee ist obligatorisch! Unser Camp befindet sich in Tembaine. Die Lage ist mehr wie beeindruckend! Umgeben von den Tembaine-Bergen sind hier Luxus-Zelte aufgebaut. Wir erleben einen Abend der besonderen Art und saugen den Zauber der Sahara förmlich ein. Den Sonnenuntergang in der Wüste zu erleben ist eine Erinnerung für immer! Abendessen und Übernachtung im Camp.

Tag 11 (09.10.2022) ► Camp Tembaine – Douz – Djerba

Sonnenaufgang und Frühstück in der Sahara. So kann der Morgen beginnen! Unsere schon bekannten 4×4 Fahrzeuge stehen auch schon wieder bereit. Wie wäre es noch mit einem Abstecher in die Tembaine Berge? Na klar, so viel Zeit muss sein. Zur späteren Vormittagszeit erreichen wir wieder unser bekanntes Hotel in Douz. Ein Imbiss zur Stärkung, der Tag ist noch lang, die Motorradbekleidung übergezogen und wir starten unsere Zweiräder in Richtung Westen. Etwa 15 km hinter Matmata Nouvelle stoppen wir an der „Kraterlandschaft“ des alten Höhlendorfes, welches zum größten Teil nicht mehr bewohnt ist. Zum Schutz vor der Sonne schufen sich die Bewohner eigentümliche, unterirdische Höhlenwohnungen. In 6-12 m tief gelegene Lichtschächte sind mehrere größtenteils zweistöckige Wohnräume, Vorratskammern, Stallungen und Speicher angelegt. Ein schräg in die Erde gegrabener Tunnel führen in den jeweils von einer Großfamilie gemeinsam genutzten Innenhof, in dem der Ofen zum Brotbacken, Tabouna, steht. In einigen Wohnhöhlen (Troglodyten) sind mittlerweile recht einfache Hotels und Restaurants untergebracht, andere sind zu kleinen Museen umgebaut worden. Wir übernachten hier nicht, uns zieht es wieder an das schöne Meer. Am frühen Abend erreichen wir die Insel Djerba. Ein Urlaubsziel für viele deutsche Touristen. Auch wir wollen hier Urlaub genießen, nur wer kann schon von sich sagen mit dem Motorrad dort gewesen zu seien. So beziehen wir unser schönes Hotel am Meer für die kommenden zwei Nächte! Einfach genießen….!

Tag 12 (10.10.2022) ► Wie es jedem gefällt

Tag zur Erholung. Den Staub der Wüste im Mittelmeer abspülen.
Die wenige Kilometer vom Festland entfernt im Golf von Gabès gelegene Insel Djerba ist mit ihrem warmen Klima, den herrlichen Sandstränden und ihren bezaubernden Städten und Dörfern ein beliebtes Ferienziel für sonnenhungrige Urlauber, die inmitten von orientalischem Flair Erholung, Badevergnügen und Kultur suchen. Wie gesagt…. einfach genießen!

Tag 13 (11.10.2022) ► Djerba – Kairouan

Wir verlassen heute die Insel Djerba und somit auch den Süden Tunesiens. Wir nehmen die Fähre zum Festland und touren über Gabes nach El Djem zum bedeutendsten römischen Bauwerk Nordafrikas, dem Amphitheater El Djem. Nicht zu Unrecht trägt das in der Mitte des Ortes gelegene Amphitheater den Beinamen „afrikanisches Kolosseum“, denn es ist nach dem römischen Kolosseum und dem Theater von Pozzuoli das viertgrößte Theater, das es im römischen Reich je gegeben hat. Es lohnt sich sehr, die gleich am Eingang beginnenden Treppen zu den oben liegenden Bogengängen hinaufzusteigen, da sich von oben ein schöner Ausblick über die Gesamtanlage sowie über die gesamte Stadt bietet. Die nächsten Kilometer führen uns wieder weiter ins Hinterland. Entlang des Salzsees Sebkha Sidi El Héni endet die Tagestour in Kairouan.

Tag 14 (12.10.2022) ► Kairouan – Tunis – Gammarth

Die Moschee in Kairouan ist nicht weit entfernt. Also wagen wir einmal einen Blick hinein bevor es noch einmal mit Kurs Nord „on the Road“ geht. Zugegeben mit einem kleinen westlichen Drall, denn die Starassen an der Küste entlang sind sehr gradlinig! Wir nehmen lieber die im Inland. Das Landschaftsbild verändert sich wieder, wir tauchen in den Nationalpark Djebel Zaghdoud ein. Der zur entsprechenden Jahreszeit grüne Norden Tunesiens hat uns wieder. Am frühen Nachmittag erreichen wir das uns schon bekannte Hotel in Gammarth. Das Zimmer bezogen, machen wir uns auf zu einer Stadtbesichtigung von Tunis. Das Stadtbild ist geprägt vom starken Kontrast zwischen der orientalischen Altstadt und der europäisch anmutenden Neustadt. Die Altstadt (Medina) von Tunis wurde im
9. Jahrhundert von den Aghlabiden angelegt und im 13. Jahrhundert von den Hafsiden umgestaltet. Sie gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Inmitten liegt die Moschee mit dem Marktviertel. Traditionell ist jeder der Souks (Marktgassen) einem bestimmten Wirtschaftszweig zugeordnet, z.B. den Parfümhändlern (Souk el Attarine), Schuhhändlern (Souk el Blaghija) oder Stoffhändlern (Souk des Étoffes). Der zentrale Bereich der Souks ist heute stark auf den Tourismus eingestellt, die Marktgassen in den Randbereichen der Medina werden jedoch vornehmlich von den einheimischen Bewohnern frequentiert. Bei einem Rundgang durch die Souks von Tunis erleben wir diesen besonderen Orientalischen Flair.

Tag 15 (13.10.2022) ► Gammarth – Le Goulette – Fähre

Zeitiges Frühstück ist heute morgen angesagt. Die großen Koffer in den Gepäckwagen verstaut, Handgepäck extra gepackt, fahren wir zum Fährhafen Le Goulette. Spätestens jetzt ein großes Dankeschön an unseren Reisebegleiter, wir haben viel von Ihm erfahren. Natürlich auch hier wieder Zollformalitäten und ein Check-In. Die Kabine bezogen heißt es Leinen los und auf Wiedersehen Tunesien! إلى اللقاء

Tag 16 (14.10.2022) ► Fähre – Genua – Comer See

Der Morgen begrüßt uns mit einem Frühstück an Bord. Die Fähre läuft in Genua am Vormittag ein. Ausschiffen, das Handgepäck verstaut geht es über die Autostrada erst einmal raus aus der Großstadt. Unser Hotel liegt unweit des Lago di Pusiano und dem Lago di Como See.

Tag 17 (15.10.2022) ► Comer See – Heimreise

Wir starten zur Heimreise in Richtung Deutschland. Das Gotthardmassiv durchqueren wir via Tunnel. Über Luzern und Basel erreichen wir nach 17 Tagen fantastischen Motorrad-Erlebnissen wieder Deutschland. An unserem Startpunkt angekommen sagen wir spätestens hier: Auf Wiedersehen… bei NSK Motorradreisen.

(Änderungen der Routen / Programm / Hotels vorbehalten)

  • 13 x Übernachtungen in 3*** oder 4**** Hotels
  • 1 x Übernachtung Wüsten Luxus-Zelt Camp Tembaine
  • 14 x Halbpension
  • Kurtaxe
  • Fährüberfahrten Genua-Tunis-Genua für Motorrad und Passagier
  • Unterbringung in 2-Bett Kabine – Innen
  • Halbpension bei den Fährpassagen
  • Hafengebühren
  • Tunesische Reiseleitung ab/bis Tunis
  • 1x Eintrittsgebühren Karthago, Amphietheater El Djem und Moschee Kairouan
  • 1x Ausflug nach Camp Tembaine mit Allradfahrzeugen
  • 2x Mittagessen in Douz
  • Busgestellung Tunis und Karthago
  • Gepäcktransport im Begleitfahrzeug
  • Erinnerungsshirt
  • Informationsmaterial / App
  • Ausgearbeitete Touren
  • Reiseleitung
  • Reisesicherungsschein
An den Anfang scrollen