Tag 1 (01.09.2026) ► Individuelle Anreise
Wir treffen uns in unserem Basishotel am späteren Nachmittag. Das liegt mitten im Dreieck Bamberg, Bayreuth und Nürnberg, also mitten im „Muggendorfer Gebürg“. Für diejenigen, die mit dem Motorradanhänger anreisen möchten, bietet das Hotel genügend Stellfläche für das PKW-Gespann. Am Abend lernen wir uns bei einem guten Essen und nettem Ambiente im Restaurant des Hotels näher kennen.
Tag 2 (02.09.2026) ► Mitten durch das Herz
Nach der morgendlichen Stärkung am Frühstücksbuffet starten wir zur ersten Tagestour. In Richtung Südosten verlassen wir unseren sympathischen Übernachtungsort und finden auf dem griffigen Asphalt gleich jede Menge Spaß. Der Fluß Wiesent teilt sich hier das Tal mit der Straße und der Eisenbahn. Grandiose Arbeit hat das fließende Wasser geleistet, in wilden Schwüngen arbeitete sich der Flusslauf durch die bergige Landschaft, und zu Füßen des rund 530 Meter hohen Adlerstein freuen wir uns über die knackigen Kurven, die der Fluss vorgegeben hat. Über Tüchersfeld erreichen wir die Hohenmirsberger Platte. Ein Blick vom ca. 22 m hohen Aussichtsturm ist hier Pflicht! Graue Felsen und bunte Wiesenblumen huschen an uns vorüber. Entlang an der Burg Rabenstein mitten durch die Nankendorfer Kurven nähern wir uns dem nördlichsten Punkt unserer Tagestour Thurnau. Über Mistelgau, mitten durch die weitläufige nordöstliche Fränkische Schweiz lassen wir uns in schönen Schräglagen abtauchen und erreichen Pottenstein. Hier befindet sich die gleichnamige Burg sowie die weit bekannte Teufelshöhle! Über Albertshof und Wüstenstein kommen wir nun dem Epizentrum fränkischer Motorradgeselligkeit immer näher. Ein Stopp ist hier bei Kathi-Bräu obligatorisch. Kleinste Straßen führen uns weiter über Oberleinleiter nach Frankendorf. Gas weg und einfach nur genießen, so schön ist das Dorf! Bei Ebermannstadt drehen wir zum letzten Mal die Kompasnadel, und dann sind es nur noch wenige Kilometer, bis wir endgültig an unserem Hotel die Traumtour durch das Herz der Fränkische Schweiz ausklingen lassen.
Tag 3 (03.09.2026) ► Kurvenzauber über Berg und Tal
Kaum sind die Reifen warm, erliegen wir wieder dem Kurvenzauber. Fast wie ein Stroboskop blitzt uns bei gutem Wetter die Sonne zwischen den dicht belaubten Ästen der Bäume rechts und links der Straße an. Über Scheßlitz geht es los in nordöstlicher Richtung nach Stübig und wir beginnen mit dem ersten Aufstieg auf die Hochfläche. Das Naturdenkmal „Katzenloch“ führt uns über verwundene Landstraßen direkt ins Kleinziegenfelder Tal, ein wahrer Landschaftstraum! Unser erstes Tagesziel erreichen wir in Kulmbach. Für das hier ansässige Brauereimuseum nehmen wir uns Zeit und gönnen uns und unseren Motorrädern eine Pause. Natürlich passen Motorradfahren und gebrautes Bier nicht zusammen, aber vielleicht haben ja unsere Sozia Lust auf einen kleinen Probierschluck?! Wieder „on the Road“ beginnt natürlich gleich der Kurvenspaß. Wonsees, Kainach und Schafhof sind die nächsten Ortschaften, dazwischen fränkische Landschaft pur mit meistens wenig Verkehr, aber sehr viel Aussicht! Über den Würgauer Berg und Ludwag kommen wir nun zum finalen Kurventanz auf die ehemalige Bergrennstrecke „Ellerberg“. Noch einen Stopp am ehemaligen Straßenwärterhaus „Ellerbergstübla“ bevor wir einige Schräglagen später zu unserem Ausgangspunkt wieder zurückkehren. Nach so viel Kurvenzauber und Informationen über das Bierbrauen, haben wir uns ein „Tagesabschlussbier“ wohl verdient! Na dann mal Prost!
Tag 4 (04.09.2026) ► Bamberg und der Steigerwald
Nach dem guten Frühstück und einem Kaffee sagt der Blick auf den Kompass heute die Richtung: Kurs West, Richtung Bamberg. Die Rundtour führt oft über kleine verschlungene Straßen, die uns ein Lächeln unter dem Helm hervorzaubern. Hier am Ausläufer des Steigerwaldes, über Priesendorf und Dankenfeld darf der Abzweiger nach Fabrikschleichach nicht verpasst werden! Denn nun folgt eine kilometerlange Kurven- und steigungsreiche Wald- und Wiesenstrecke, die erst in Ebrach endet! Bei Geiselwind genießen wir noch einmal ein paar Kurvenschwünge, ein kurzer Anstieg über Zeisenbronn und wir befinden uns schon wieder mitten im Wald auf den Steigenwaldhöhen. Über Kornhöfstadt geht es nach Frankfurt. In 30 Sekunden durch Frankfurt, wer kann das schon von sich behaupten? Hier geht das problemlos! Über Vestenbergsgreuth und dessen zu klärenden intensiven Düften lassen wir den Tag über Forchheim langsam ausklingen und erreichen wieder das Muggendorfer Gebürg. Wir freuen uns bei Ankunft in unserem Hotel über ein kühles Getränk und einen gemütlichen Abend in angenehmer Gesellschaft.
Tag 5 (05.09.2026) ► Rund um Bayreuth
Das Nürnberger Land ist wie geschaffen für eine Motorradtour mit allen Facetten: idyllische Flusstäler, steil aufragende Dolomitfelsen, markante Burgen und jede Menge Kurven. Von Lauf a.d. Pegnitz aus geht es mitten hinein ins pure Fahrvergnügen – durch die „Hersbrucker Schweiz“ mit ihren engen Kehren, vorbei an Burgen wie Hohenstein, Rothenberg oder Veldenstein. Die Route führt uns durch romantische Täler wie das Pegnitz- oder Hirschbachtal, über sanfte Hügelketten und entlang des Happurger Stausees. Malerische Dörfer, geschichtsträchtige Städtchen und beeindruckende Kulturdenkmäler machen die Tour zu einem echten Erlebnis. Bestimmt haben wir bei einem letzten tollen fränkischen Abend genügend Gesprächsstoff über das Erlebte, und lassen es uns bei der uns schon bekannten fränkischen Küche noch einmal gut ergehen.
Tag 6 (06.09.2026) ► Frankenland ade!
Heute Morgen müssen wir uns nach einem letzten ausgiebigen Frühstück leider verabschieden. Vielleicht noch ein paar Kurven auf dem Weg in die Heimat?
(Änderungen der Routen / Programm / Hotel vorbehalten)